KI-Forschung

Vortrag auf dem PR-Tag in Berlin

Am 28. Mai sprach Richard Tigges, Direktor unseres Instituts für Angewandte Kommunikationsintelligenz, auf dem PR-Tag in Berlin über die Frage, warum professionelle Kommunikation die Kontrolle über Künstliche Intelligenz behalten muss. Unter dem Titel „Den Code entschlüsseln“ ging es darum, KI nicht als verschlossenes System zu behandeln, sondern CommTech tief in der Profession zu verankern. Dafür braucht es neue Berufsbilder, ein neues Arbeitsteilungsmodell mit Dienstleistern und die Fähigkeit, Ergebnisse generativer KI auch künftig kompetent bewerten und verantwortungsvoll freigeben zu können.

E-Fuels

Massive Investitionen in KI-Infrastruktur

Amazon, Microsoft, Alphabet und Meta werden im Jahr 2026 zusammen voraussichtlich 630 Milliarden Dollar in Rechenzentren und KI-Chips investieren. Das schätzt die Investmentbank Morgan Stanley. Die Summe entspricht gut zwei Prozent der gesamten US-Wirtschaftsleistung in einem einzigen Jahr. Damit zeigt sich, wie groß die strategische Bedeutung von Künstlicher Intelligenz für die führenden Technologieunternehmen geworden ist – auch wenn die Technologie bislang deutlich mehr kostet, als sie einbringt.

Datenschutz

Wikipedia zieht Grenzen beim Einsatz von KI

Wikipedia verbietet in der englischsprachigen Version künftig Artikel, die vollständig mit Künstlicher Intelligenz erstellt oder von KI umgeschrieben wurden. Hintergrund ist, dass solche Texte häufig gegen zentrale Qualitätsrichtlinien verstoßen. Der Einsatz von KI bleibt jedoch in begrenzten Bereichen möglich, etwa für Übersetzungen, Fehlerkorrekturen oder Recherchen. Entscheidend ist dabei, dass Menschen die Inhalte prüfen und die Verantwortung für Qualität, Richtigkeit und Nachvollziehbarkeit behalten.

Brain Interface

ChatGPT-Nutzung nähert sich Geschlechterparität

Zu Beginn wurde ChatGPT deutlich häufiger von Männern als von Frauen genutzt. OpenAI-eigene Daten zeichnen inzwischen ein anderes Bild: Mehr als 50 Prozent der regelmäßigen ChatGPT-Nutzerinnen und -Nutzer hätten weibliche Vornamen. Zum Vergleich: Nach dem Start von ChatGPT Ende 2022 trugen rund 80 Prozent der Nutzer typisch männliche Vornamen. Diese Parität besteht laut den Daten mindestens seit Herbst 2025, mit einer leichten Tendenz ins Weibliche.

Busse

KI-Bilder und Videos werden schwerer erkennbar

Die Erkennung von KI-generierten Bildern und Videos wird immer anspruchsvoller. Darauf weist das BSI hin und empfiehlt einen bewussten, prüfenden Umgang mit visuellen Inhalten. Dazu gehört, KI-Bilder mit echten Fotos zu vergleichen, Randbereiche genau zu betrachten, Plausibilitäten zu prüfen sowie Rückwärtssuchen und Quellenchecks einzusetzen. Hilfreich ist außerdem, die eigene Wahrnehmung regelmäßig an bekannten KI-Fakes zu trainieren.

Streaming

Forschung an sich selbst verbessernden KI-Systemen

Das Unternehmen Recursive Superintelligence, das sich bislang noch nicht offiziell vorgestellt hat, will laut Financial Times ein KI-System entwickeln, das sich ohne menschliches Zutun laufend selbst verbessert. Viele Forschende sehen einen solchen Vorgang als grundlegend für die Entwicklung einer Superintelligenz, die weit über menschliche Fähigkeiten hinaus agieren könnte. Das Konzept befindet sich jedoch noch in der Forschungsphase und ist über längere Zeiträume bislang nicht erprobt.

Schlafstudie

Stanford AI Index 2026 zeigt wachsende Dynamik

Der aktuelle AI Index Report 2026 des Stanford Institute for Human-Centered Artificial Intelligence zeigt, wie dynamisch sich Künstliche Intelligenz weltweit weiterentwickelt. In einem begleitenden Beitrag hebt Stanford zwölf zentrale Erkenntnisse aus dem Bericht hervor. Für das Management von Unternehmen ist vor allem relevant: KI wird leistungsfähiger, breiter eingesetzt und wirtschaftlich bedeutsamer. Zugleich steigen die Anforderungen an Governance, Sicherheit, Transparenz und verantwortliche Nutzung.

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